[{"content":"Hier nun der zweite und letzte Teil des Rauchmelderprojekts. Die Schaltung und das Modul Ei413 arbeiteten ja schon zusammen, jetzt fehlte nur noch die Anbindung an den Pi und FHEM. Ferner mussten natürlich noch die Rauchmelder codiert und montiert werden. Dies alles habe ich in den letzten Tagen erledigt. Leider konnte ich das nicht Abends machen, da so ein Rauchmelder ordentlich Krach macht und wenn die Kinder schlafen, kommt das nicht so gut.\nKabel stecken eins, zwei, drei Die Verkabelung an dem Pi war ziemlich zügig erledigt, ebenso die Montage des Ei413. Einzig etwas bockig war das Gehäuse des Pi, das musste ich erst noch bearbeiten damit ich Löcher hatte für die Kabel. Hätte ich mir damals besser eins kaufen sollen wo extra Lücken sind für die Kabel an dem GPIO. Aber so geht es auch und es funktioniert genau so gut. Auf dem Bild sieht man den Pi wie er auf dem Ei413 Modul liegt.\nPiiiiep\u0026hellip; Piiiiep\u0026hellip;. Um zu testen ob das Ganze auch mit dem Pi funktioniert habe ich mir als erstes ein kleines Python Script geschrieben welches für ein paar Sekunden den GPIO Port 17 schaltet. Der Port 17 ist mit dem Eingang des Ei413 potentialfrei verbunden. Nach anlegen des High Pegel durch das Script, dauert es ein paar Sekunden bis alle Melder sich lautstark bemerkbar machten. Der Test in die andere Richtung erfolgte durch drücken des Tasters an einen der Melder. Wie gewünscht verzeichnete der GPIO Port 22 ein High Pegel. Einzig der Eingang für das Fehlersignal lässt sich nicht testen, da ich keinen Fehler in einen der Melder produzieren kann.\nFHEM\u0026hellip; Einbindung leicht gemacht! Da meine Hausautomatisierung die Software FHEM benutzt, konnte ich mein Python Script so nicht nutzen. Ist aber auch nicht notwendig gewesen, da FHEM modular aufgebaut ist und es ein GPIO Modul gibt. So brauchte ich nur ein paar Definitionen eingeben und quasi schon funktionierte das Ganze. Ich war ganz überrascht das es so leicht war. Nachfolgend die Definition in FHEM für die Erkennung eines Feueralarms.\n1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 define Rauchmelder_Alarm RPI_GPIO 22 attr Rauchmelder_Alarm alias Rauchmelder Feueralarm attr Rauchmelder_Alarm devStateIcon .*:secur_smoke_detector attr Rauchmelder_Alarm direction input attr Rauchmelder_Alarm interrupt both attr Rauchmelder_Alarm room BMA,Sensoren define Rauchmelder_Alarm_FileLog FileLog ./log/Rauchmelder_Alarm-%Y.log Rauchmelder_Alarm attr Rauchmelder_Alarm_FileLog logtype text attr Rauchmelder_Alarm_FileLog room Logfiles define Rauchmelder_Alarm_ON_Notify notify Rauchmelder_Alarm:on* {my $tme=TimeNow();; fhem (\u0026#34;set Pushover_sbn msg \u0026#39;Feueralarm ausgelöst\u0026#39; \u0026#39;Feueralarm um $time ausgelöst\u0026#39; \u0026#39;\u0026#39; 0 \u0026#39;\u0026#39;\u0026#34;)} Die Definition für das auslösen eines Feueralarms sieht dann so aus:\n1 2 3 4 5 6 7 8 define Feueralarm RPI_GPIO 17 attr Feueralarm devStateIcon .*:audio_volume_high attr Feueralarm direction output attr Feueralarm room BMA define Feueralarm_FileLog FileLog ./log/Feueralarm-%Y.log Feueralarm attr Feueralarm_FileLog logtype text attr Feueralarm_FileLog room Logfiles Die Oberfläche von FHEM ist zwar nicht so hübsch und bunt, dafür aber sehr Tekki lastig. Der nachfolgende Screenshot zeigt die Einrichtung des Alarm Eingangssignals in der Oberfläche von FHEM.\nInsgesamt habe ich die einzelnen Ein- und Ausgänge in dem virtuellen FHEM Raum \u0026ldquo;BMA\u0026rdquo; zusammen gebündelt. Das sieht dann so aus:\nPush it baby\u0026hellip; Ein weiteres tolles Feature von FHEM ist das Modul Pushover. Es ermöglicht mit dem Dienst Pushover Push Notifications ans Handy (iOS oder Android) zu senden. Ich habe das jetzt eingerichtet um zu signalisieren wenn die Melder einen Alarm oder Fehler melden. Man hat zwar pro Anwendung die man registriert nur 7500 Notifications pro Monat frei, aber ich denke das wird locker ausreichen. Mal sehen was ich noch für Push Notifications in FHEM einbauen kann.\nEnde gut alles gut Die Vernetzung zwischen Rauchmeldern und Hausautomatisierung ist erfolgreich abgeschlossen. Sogar eine Benachrichtung aufs Handy ist realisiert. FHEM hat es einen doch sehr einfach gemacht die Sachen einzurichten und zu nutzen. Mir hat es sehr viel Spaß gemacht das Projekt zu realisieren und ich denke ich werde weitere Projekte im Bereich Hausautomatisierung folgen lassen. Als nächstes werde ich über FHEM bloggen und dem was ich bis dato schon alles umgesetzt habe an Hausautomatisierung.\nUpdate 08.11.2015 Hier noch der Schaltplan:\n","date":"2015-03-09T20:58:00+01:00","image":"/p/rauchmelder-teil-2/DSC02723.jpg","permalink":"/p/rauchmelder-teil-2/","title":"Rauchmelder Teil 2"},{"content":"Der letzte Eintrag ist zwar schon eine Weile her, nichts desto trotz hat sich viel getan. Mittlerweile werkeln 4 Pi bei mir und die Hausautomatisierung schreitet voran. Aktuell ist gerade das Projekt Rauchmelder angesagt, da seit dem 01.01.2015 Rauchmelder in BaWü Pflicht sind. Meine Idee ist es die Rauchmelder an einen der Pi anzuschließen um Events wie Feueralarm oder Fehler mit zu bekommen.\nVorüberlegungen Da bereits im Hausflur auf verschiedenen Ebenen funkvernetzte Rauchmelder installiert sind und wir damit sehr gute Erfahrungen gemacht haben. Gab es eigentlich keine Frage ob dieses System auch weiterhin betrieben und erweitert wird. Mittlerweile gibt es von der Firma Ei Electronics neuere Modelle des Rauchmelders, es wird aber von Seiten der Firma versichert, dass die alten Geräte mit den neuen zusammen arbeiten können. Mal sehen ob dies auch stimmt. Ursprünglich war angedacht im ganzen Haus jede Wohnung mit den Meldern auszurüsten, aber ein Miteigentümer wollte lieber eigene \u0026ldquo;kleine\u0026rdquo; Rauchmelder haben die optisch nicht so störend wirken. So besorgt sich nun jeder Miteigentümer seine Melder selber.\nMaterialliste Wie schon geschrieben gibt es neue Rauchmelderprodukte von der Firma Ei Electronics. Interessanterweise ist dort das Funkmodul nicht mehr integriert wie in den alten Rauchmeldern des Typs 405. Somit viel die Wahl auf den Ei650W Rauchmelder und dem Ei650M Funkmodul. Da wir die Wohnung über den gesetzlichen Anforderungen hinaus sichern wollen, musste noch ein Hitzemelder her. Denn Rauchmelder neigen in Küchen gerne mal zu Fehlalarmen. Da ist die Wahl auf den Ei603TYC gefallen.\n5 x Ei50W 1 x Ei603TYC 6 x Ei650M 1 x Ei413 Anschluß an die Brandmeldeanlage Alle Rauch-/Hitzemelder und Funkmodule sind 10 Jahres Batterien ausgestattet und da nach Din Norm eh alle 10 Jahre die Melder getauscht werden sollen, perfekt für uns. Erspart das lästige jährliche Wechseln der 9V Batterien. Das Modul Ei413 ist eigentlich für den Anschluss an eine Sicherheits- oder Brandmeldeanlage gedacht. Es bietet 3 Ausgänge und 1 Eingang. Ich nutze dies um die Signale für Feueralarm und Fehler in meinen Pi per FHEM zu visualisieren bzw. dann weitere Meldungen zu verschicken. Der dritte Ausgang für CO2 Warner ist bei uns nicht in Betrieb da wir keinen benötigen. Über den Eingang am Ei413 kann ich per Pi einen Feueralarm auslösen.\nLötkolben in Action Um den Eingang am Ei413 zu schalten bietet dieser die Möglichkeit das Ganze potentialfrei oder per 12 V Spannung zu tun. Da ich aus dem Pi nur schlecht 12 V Spannung bekomme habe ich mich für das potential freie schalten entschieden. Dies hab ich über einen Optokobler (PC817) realisiert. Nachfolgend ein Foto der Schaltung auf dem Breadboard.\nFür die Ausgänge bietet das Modul eine potentialfreie Schaltung per Relais an. Dementsprechend habe ich nur eine Pull-Down Schaltung pro Ausgang realisieren müssen. Auch hiervon ein Foto vom Breadboard mit einer LED als Test das der Ausgang geschaltet wurde.\nAnschließend das Ganze noch auf eine Lochrasterplatine gebracht und verlötet.\nHardware Teil - check\u0026hellip; Software - needs to be done Die Hardware funktioniert soweit, ist aber noch nicht final an der Wand montiert und am Pi angeschlossen. Hier warte ich noch auf ein USB Verlängerungskabel um den CUL (Sender/Empfänger des FS20 Hausautomatisierungssystems) an einer anderen Stelle platzieren zu können als den Pi. Wenn dies erledigt ist erfolgt die Software und Anbindung an FHEM.\n","date":"2015-02-22T12:13:00+01:00","image":"/p/rauchmelderpflicht/DSC02536.jpg","permalink":"/p/rauchmelderpflicht/","title":"Rauchmelderpflicht"},{"content":"Es ist ja doch eine Weile vergangen seit meinen letzten Posting. Seit dem mein Sohn Ende Januar auf die Welt gekommen ist, habe ich auch ziemlich wenig Zeit. Daher habe ich die Zeit vor der Geburt nicht zum schreiben von Blogeinträgen genutzt, sondern zum basteln am VE301. Das Ergebnis kann sich sehen lassen, aber lest selbst.\nSchritt für Schritt Was noch fehlte war der Anschluss des Drehimpulsgebers an den Pi. Die Schaltung habe ich gemacht und das ganze mit einen Python Skript getestet. Funktionierte auch so ziemlich gleich auf Anhieb, wenn man von der kleinen fehlerhaften Lötstelle absieht die mich einige Zeit gekostet hat. Im Internet habe ich eine gute Anleitung gefunden wie man einen Schrittmotor ansteuert. Gekoppelt mit dem Drehimpulsgeber dreht sich nun die Senderskala fleißig hin und her.\nModul Da mir das Beispielskript aus der Anleitung etwas zu lang war, habe ich ich mich dazu entschlossen ein Modul für Python zu schreiben. Dieses Modul abstrahiert das ganze so, dass es nur noch 2 Methoden gibt, rotate_clockwise(numberOfSteps) für drehen im Uhrzeigersinn und rotate_counterwise(numberOfSteps) für gegen den Uhrzeiger. Dazu gibt es noch eine Installationsroutine und schon ist das Modul fertig. Python macht es da einen sehr leicht. Das Skript habe ich als neues Projekt auf GitHub veröffentlicht.\nSenderskala Wie schon weiter oben geschrieben dreht der Schrittmotor die Senderskala. Ich habe lange überlegt wie meine Skala aussehen soll oder wie es umsetze. Am Ende habe ich mich dafür entschieden die original Senderskala zu benutzen. Sieht wie ich finde am besten aus. Zusätzlich habe ich per Suchmaschine des Vertrauens noch herausgefunden, dass es früher wohl zusätzliche Senderskalen zum aufkleben gab. So etwas werde ich auch machen.\nSender Beim Drehen des Schrittmotors wird nicht immer die exakt selbe Position angefahren. Ich nehme an dies liegt daran wie ich die Senderskala befestigt habe. Ein Plastikstab von einen Luftballon ist wohl nicht optimal. Die Senderskala hat immer in 10er Schritten Zahlen, daher habe ich mir überlegt das meine Sender immer im Bereich von 0-10, 11-20, 21-30, usw. liegen. Dann ist es egal ob der Schrittmotor die Skala auf 25 oder 27 dreht.\nGanz fertig dann doch noch nicht\u0026hellip; Jetzt fehlen nur noch die Sender. Zu Testzwecken habe ich ein paar Sender eingespeichert in der Playlist. Dies muss ich noch überarbeiten und weitere Sender hinzufügen. Die oben genannte zusätzliche Senderskala muss ich ebenfalls noch anfertigen und ausdrucken. Sowie noch die Schaltpläne ergänzen und vervollständigen. Sind aber alles nur Kleinigkeiten. Als nächstes werde ich wohl hier im Blog ein Video und Fotos vom VE301 veröffentlichen.\n","date":"2014-03-09T21:20:00.001+01:00","permalink":"/p/internetradio-ve301-fertig...-so-gut-wie/","title":"Internetradio VE301 fertig... so gut wie"},{"content":"Lange habe ich nichts mehr geschrieben, nun ist es aber wieder so weit. Zu meiner Entschuldigung muss ich zugeben das ich das Projekt doch etwas vernachlässigt habe. Dennoch ist der jetzige Zwischenstand schon ganz ordentlich wie ich finde. Aber lest selber\u0026hellip;\nProbleme Zwei Probleme sind aufgetreten. Zum einen lies sich das Relais nicht mit dem Raspberry Pi schalten. Das liegt daran, dass das Relaisboard LEDs hat um anzuzeigen ob die Relais geschaltet sind oder nicht. Die sind in Reihe geschaltet und nicht Parallel. Dummerweise liefert der Raspberry Pi nur 3,3V und somit zu wenig zum Betrieb der Relais da die LEDs zuviel ziehen. Um das Board mit den geforderten 5V zu betreiben und den Raspberry Pi nicht zu braten sind zwei Transistoren und ein paar Widerstände notwendig geworden.\nVerstärker Das zweite Problem war doch glatt der Verstärker. Da habe ich nicht richtig gelesen what der für Spannungen voraussetzt. Es hätten +24 und -24 Volt sein müssen. Mein Netzteil liefert allerdings nur +24V. Da war dann erstmal guter Rat teuer. Nach ausführlichen googlen und lesen gab es eine mögliche Lösung. Es musste ein zweites baugleiches Netzteil her um die beiden mit einander zu verschalten. Dann hätte ich die geforderte Spannung gehabt.\nEbay ist doch zu was zu gebrauchen Die finale Lösung ergab sich dann doch über Ebay. Zufällig bin ich über eine Ringkerntrafo Auktion gestolpert. Der Trafo erfüllte meine Anforderungen und hat mehr Leistung als mein ursprünglich geplantes Netzteil. Zusammen mit einen neuen Verstärker (auch von Ebay), der mit Wechselspannung läuft, war dies günstiger als ein zweites Meanwell Netzteil. Jetzt hab ich allerdings einen Verstärker über.\nHoch hinaus Nach dem der Trafo und Verstärker geliefert wurden, stellte sich die Frage wie soll das eingebaut werden. Die Breite und Tiefe ist begrenzt und mit dem Netzteil, Permaboard, Schrittmotor und Raspberry Pi voll ausgenutzt. Da blieb nur noch nach Oben. Ich habe dann aus Holz eine zweite Ebene konstruiert und diese auf die untere aufgesetzt. Das folgende Bild zeigt das Ergebnis.\nDas Bild habe ich aufgenommen, als ich den Lautstärke Poti verlötet habe. Das Innenleben leuchtet im Betrieb wie ein Weihnachtsbaum.\nMusik\u0026hellip; man hört ja was Während ich diesen Beitrag hier verfasse, läuft neben mir das Radio im Probebetrieb. Ich muss sagen, ich hatte wegen dem Gehäuse und Verstärker mit einer schlechteren Qualität gerechnet, aber dem ist nicht so. Mal schauen wie es sich anhört wenn alles fertig ist. Die nächsten Schritte sind, den Lautstärke Poti verbauen, Pseudo Ein-/Ausschalter verdrahten, Drehimpulsgeber verdrahten und Drehscheibe konstruieren. Es nähert sich also dem Ende entgegen. Demnächst gibt es wieder mehr zu berichten.\n","date":"2013-12-06T21:33:00+01:00","image":"/p/es-werde-musik/2013-12-06+20.54.57.jpg","permalink":"/p/es-werde-musik/","title":"Es werde Musik"},{"content":"Bis auf den Verstärker sind alle Teile eingetroffen. Die Versandhändler meines Vertrauens haben schnell geliefert. Zeit für erste Bastelarbeiten und Tests des Systems\u0026hellip; Unter weiterlesen gibt es auch die ersten Bilder der Bastelarbeiten.\nRaspbian oh Raspbian Die SD-Karte für das Betriebssystem habe ich beim lokalen Dealer erstanden. Lief gerade eine Aktion in der Woche, so dass ich nun im Besitz einer 8GB Karte bin. Diese ist zwar ziemlich langsam aber für die Zwecke sehr gut geeignet. Die Einrichtung des Raspbian Image war etwas komplizierter, da anscheinend das Image sich nicht richtig aufspielen lies. Am Ende hat es mit dem NOOBS-Tool geklappt.\nMusik Nach dem das Betriebssystem lief, habe ich den MPD (Musik Player Daemon) mit apt-get install mpd mpc alsa-utils installiert. Gleichzeitig noch den Kommandzeilen Client MPC installiert um den Daemon zu steuern. Die USB-Soundkarte wurde ebenfalls vom System sofort erkannt, so das eigentlich alles funktionieren sollte. Aber auch nur eigentlich, nach dem Anschließen der Kopfhörer erklang zwar Musik, aber die Stimmen der Moderatoren waren wie weit entfernt und total blechern. Es hat mich eine ganze Nacht gekostet, um zu bemerken, dass die Kopfhörer nicht richtig eingesteckt waren, argh\u0026hellip;\nBreadboard Im Anschluss daran standen dann die ersten Lötarbeiten an. Ich habe die Halterung für das GPIO Kabel an das Breadboard gelötet. Gleichzeitig auch schon Masse und Spannung mit den gekennzeichneten Bahnen verbunden. Das nachfolgende Bild zeigt dies. Im Vordergrund sind die Bahnen für 3,3 V und Masse zu sehen. Die beiden anderen Bahnen sind an 5 V und Masse angeschlossen.\nAn und Aus Im Internet gibt es eine gute Anleitung für eine Shutdown- und Reset-Taster Schaltung. Ich hab zwar nur 300 Ohm Widerstände anstelle der angegebenen 330 Ohm verwendet aber das sollte kein Problem sein. Denn dieser Widerstand dient dazu den Raspberry Pi bzw. den GPIO vor zu hoher Stromstärke zu schützen. Durch den niedrigeren Widerstand kommt nun im Fehlerfall 1 mA mehr auf dem GPIO als mit 330 Ohm, also vernachlässigbar da die Grenze bei weitem unterschritten bleibt. Neben den beiden Tastern habe ich den Reset-Taster für die Senderwahl auf eine Lochrasterplatine gelötet. Alles ist als Pull-Up Schaltung realisiert.\nEs werde Licht Als letztes habe ich noch 3 LEDs als Statusanzeigen auf die Lochrasterplatine gelötet. Die LEDs haben auch einen Vorwiderstand spendiert bekommen um die Spannung auf die richtige Höhe zu reduzieren. Zudem sind noch die Kabel für die Anschlüsse an das Breadboard an die Platine gelötet worden. Grüne Kabel für die Anschlüsse an die einzelnen GPIO Pins, schwarz bzw. dunkelblau für die Masse und rot für die 3,3 V Spannung. Nachfolgend ein Bild von dem fertigen Ergebnis. Hier teste ich gerade die grüne LED ob sie funktioniert.\nDas erste Ergebnis ist schon mal nicht schlecht. Nun kommt die Bearbeitung des Holzes als Träger der Platinen und Raspberry Pi. Aber davon mehr im nächsten Beitrag.\n","date":"2013-10-23T21:01:00+02:00","image":"/p/erste-arbeiten/2013-10-20+20.49.06.jpg","permalink":"/p/erste-arbeiten/","title":"Erste Arbeiten"},{"content":"Nach dem der VE301 ausgeschlachtet und in Gedanken klar ist wie das ganze umgesetzt werden soll, geht es daran eine Materialliste aufzustellen. Doch das ist gar nicht so ganz einfach, viele Kleinigkeiten müssen bedacht werden.\nWissen vergangener Tage Ich habe viel im Internet recherchiert um die richtigen Komponenten zu finden. Theoretisch könnte man die Taster, LEDs und Drehimpulsgeber direkt an die GPIO des Raspberry Pi anschließen aber das ist nicht so clever. Denn ein Taster kann \u0026ldquo;prellen\u0026rdquo; das heißt er sendet beim drücken ein mehrfaches öffnen und schließen bevor das Signal stabil wird. Nun muss man ihn entweder per Hardware oder Software entprellen. Auch muss man beachten wie viel Volt und Ampere die einzelnen Sachen haben und berechnen ob genug vom Raspberry Pi kommt oder extern zuliefern muss. Gut das ich das ganze während meiner Schulzeit schon alles gemacht habe, wenn man sich bloß daran erinnern könnte\u0026hellip;\nSchritt für Schritt Ich benutze den STEC11B um die Wahl der Sender zu ermöglichen. Da dieses Bauteil aber sehr klein ist und nur wenige Grad pro Schritt dreht, ist es nur schwer möglich die Drehscheibe mit der \u0026ldquo;grafischen\u0026rdquo; Anzeige der Sender passend mechanisch zu drehen. Daher viel die Entscheidung das ganze per Schrittmotor anzusteuern.\nLaut muss es sein Da die Soundkarte des Raspberry Pi nicht die optimalste sein soll, werde ich, wie die meisten auch, eine USB Soundkarte verwenden. Neben der Soundkarte kommt ein 100 Watt Breitbandlautsprecher im passenden Format zum Einsatz. Beides wird mittels eines digitalen Verstärkers mit einander verbunden. Ein Röhrenverstärker wär natürlich besser im Klang aber der TDA8920 bietet ein sehr gutes Preis/Leistungs Verhältnis.\nHardware Nun zu der Liste mit den Teilen. Ich hab die Liste in Hardware und Bauelemente unterteilt, das macht das ganze übersichtlicher. Zu der Hardware zähle ich auch fertige Schaltungen wie zum Beispiel den Verstärker.\nRaspberry Pi USB Soundkarte WLAN USB Adapter 2 Kanal 5V Relais Module Schaltnezteil, 68W, 8A, 5/24V TDA8920 Class D Verstärker Lautsprecher Beyma 10 AG/N 28BYJ48 Schrittmotor mit ULN2003 Driver Board Bauelemente Neben der Hardware benötige ich noch einige Bauelemente, die im folgenden aufgelistet sind.\nNetzkabel Kabel für Versorgung der Elemente Steckbrücken Drähte Widerstände (10k, 300 und 40 Ohm) LEDs (grün, gelb, rot) logarithmischen Drehpoti 100K Ohm für Lautstärke STEC11B Drehimpulsgeber für die Senderauswahl Kurzhubtaster für Ein- und Ausschalten sowie Reset Stufendrehschalter als Pseudo Ein- und Ausschalter Lochrasterplatinen zum befestigen der Taster GPIO Flachbandkabel Adafruit Half-size Perma-Proto Breadboard um einfacher an die GPIO des Raspberry Pi zu kommen Da die ganzen Sachen bestellt sind und teilweise sogar aus China direkt versendet werden, wird es wohl ein paar Tage dauern bis ich alle Teile zusammen habe.\n","date":"2013-10-15T21:25:00+02:00","permalink":"/p/materialflut/","title":"Materialflut"},{"content":"Mein erstes \u0026ldquo;richtiges\u0026rdquo; Raspberry Pi Projekt steht also fest. Ich will den alten Volksempfänger umbauen zu einen modernen Internetradio. Doch bevor es an die Umsetzung geht, sollte man sich Gedanken machen was man eigentlich genau bauen möchte und ob das auch wirklich so funktioniert. Einfach loslegen funktioniert nicht, gesunde Planung ist angesagt. In disem Blogbeitrag beschreibe ich wie ich mir die neuen Funktionen der Bedienelemente vorstelle.\nDrehknöpfe mal 3 Ok, also wenn man sich die Vorderseite des Radios anschaut, siehe Bild, ist es doch sehr schlicht gehalten. Auffällig sind das es drei Drehknöpfe gibt mit unterschiedlichen Funktionen.\nDiese Drehknöpfe will ich weiterhin erhalten und in einen Fall einer anderen Funktion zuführen als im Original. Der mittlere Drehknopf war für die Frequenzwahl, ok das sollte natürlich so bleiben. Rechts daneben der Knopf hat einmal die Lautstärke geregelt und das sollte sich auch nicht ändern. Der Linke hat mir etwas Kopfzerbrechen bereitet da dies die Antennenkopplung war und ich das in der Funktion nicht benötige.\nEin- und Aus Als neue Funktion für den linken Drehknopf habe ich mir daher überlegt, dass dies der Ein- bzw. Ausschalter sein soll. Ursprünglich befindet sich der sich auf der Rückseite des Gerätes. Was aus heutiger Benutzersicht etwas unglücklich ist. Da man heutzutage die Computer nicht mehr einfach so ausschalten sollte, denn dies wirkt sich sehr negativ auf das Betriebssystem aus, ist es nur ein \u0026ldquo;Pseude\u0026rdquo; Ein- bzw. Ausschalter der die Wiedergabe startet oder stoppt. Zum anderen braucht der Raspberry Pi ziemlich lange zum starten, daher ist es auch eine Geschwindigkeitsfrage.\nLCD, Ja oder Nein Oberhalb des mittleren Drehknopfes befindet sich eine Drehscheibe auf der die Sender und deren Frequenzen notiert sind. Hier stellt sich die Frage ob man das so lassen will oder lieber durch ein modernes LCD Display ersetzen will. Ich persönlich finde die altmodische Drehscheibe cooler, deshalb wird dies auch so bleiben. Wird sicherlich spannend sein, dass ganze so zu basteln das die Drehschreibe passend zum Drehknopf mit dreht und der richtige Sender gespielt wird.\nDie Rückseite Nun komme ich zur Rückseite des Geräts. Wie man auf dem folgenden Bild sehen kann, birgt die Rückseite Möglichkeiten für Anschlüsse.\nAuffällig ist hier der weiße Ein- und Ausschalter. Da ich diesen nach vorne verlege bleibt dort ein Loch in dem ich die Zugentlastung für das neue Netzkabel einbauen werde. Daneben befindet sich ein \u0026ldquo;Entbrummer\u0026rdquo;-Poti sowie ein Typenschild und die Eingänge für die Antennenkabel. Ganz rechts ist noch ein Schalter für Mittel- oder Langwelle.\nLöcher über Löcher Da ich die alte Technik entfernen werde, habe ich durch die frei gewordenen Löcher von Entbrummer, Typenschild und Antenneneingänge jede Menge Platz für Taster und Status-LEDs. Wo ich welchen Taster einbauen werde, weiß ich noch nicht genau. Eine mögliche Belegung könnte aber so sein:\nEntbrummerloch wird zum Reset der Programmliste Typenschildloch bietet Platz für Status-LEDs Antenneneingängeloch kann mit Reset- und Shutdowntaster ausgestattet werden Technisch gesehen werde ich einen Drehimpulsgeber für die Senderwahl benutzen, der kann aber nur sagen ob der Drehknopf nach Links oder Rechts gedreht wurde und nicht wo er steht. Daher benötige ich eine Resettaste für die Programmliste für den Fall, dass der angezeigte Name auf der Drehscheibe nicht mehr mit dem gespielten Programm über einstimmt. Dies passiert wenn der Raspberry Pi aus irgend einen Grund neu gestartet und der Drehknopf für die Sendliste nicht vor dem Neustart wieder auf den ersten Sender gesetzt wird.\nShutdown -h now Um den Raspberry Pi wirklich herunter zu fahren, wird es auf der Rückseite einen Taster zum Ausschalten geben. Ebenso einen Taster für einen harten Reset. Hier findet man eine gute Anleitung wie beide Taster geschaltet werden müssen, damit sie ihren Einsatzzweck erfüllen. Welche Status-LEDs ich benutzen werde, habe ich mir noch gar nicht so genau überlegt. Das wird sich bei der Umsetzung zeigen.\nAls nächstes geht es daran zu definieren, welche Bauteile werden benötigt, aber davon werde ich im nächsten Beitrag berichten.\n","date":"2013-10-08T22:04:00.002+02:00","image":"/p/internetradio-ve301/2013-09-30+21.36.33.jpg","permalink":"/p/internetradio-ve301/","title":"Internetradio VE301"},{"content":"Eigentlich hatte ich nie vor einen eigenen Blog zu schreiben, aber der Raspberry Pi fasziniert und begeistert. Und uneigentlich tue ich es ja jetzt doch. Das liegt daran, dass ich meine Begeisterung für dieses kleine Stück Technik mit vielen anderen Leuten teilen möchte und nicht nur meine Arbeitskollegen damit nerve ;-). In diesem ersten Beitrag möchte ich von meiner Idee meines ersten \u0026ldquo;richtigen\u0026rdquo; Raspberry Pi Projekts berichten.\nWie alles begann \u0026ldquo;Raspberry Pi!?\u0026hellip; Wassen das?\u0026rdquo; dachte ich als ein Kollege mir das erste mal davon erzählte. Klang recht spannend, also habe ich beschlossen die Suchmaschine meines Vertrauens zu bemühen um nähere Informationen zu finden. Was ich fand, hat mich schnell überzeugt. Ein kleiner Kreditkarten großer Computer, eine wachsende Community, jede Menge Erweiterungsmodule, sind die Komponenten für eine sehr erfolgreiche Idee.\nErster Einsatzzweck Die erste Anwendungsmöglichkeit wurde von mir auch schnell ausgemacht. Ersatz für meinen kleinen Server (Athlon 64 X2) der schon in die Jahre gekommen ist und viel viel Strom verbraucht. Da der sowie nur E-Mails auf Viren und Spam geprüft hat, sowie ein paar Netzlaufwerke bereit gestellt hat, hat es sich gerade zu angeboten diesen durch einen Raspberry Pi zu ersetzen. Gleiches Spiel bei dem Mailserver (Pentium 200 MMX) bei meinen Eltern. Somit waren schon mal 2 Raspberry Pi im Einsatz. So lassen sich nun jeweils um die 70,- Euro im Jahr sparen. Coole Sache!\nTräume recyclen Vor gut 10 Jahren hatte ich die Idee mir einen Media PC in ein altes Radio zu basteln. Die Idee hat mich soweit fasziniert, dass ich damals schon konkrete Vorstellungen hatte wie ich das umsetzen könnte. Allerdings ist es dann an den Kosten und der verfügbaren Hardware gescheitert. Vergessen konnte ich die Idee nie, so das ich jetzt beim Raspberry Pi auch wieder daran denken musste. Aus der Idee wurde schnell ein konkreter Plan, wenn auch abgewandelt vom ursprünglichen Konzept.\nGesagt getan Zufälligerweise waren wir nach meinen ersten erfolgreichen Einsätzen des Raspberry Pi bei meinen Schwiegereltern in Spe im Saarland. Dort gibt es nicht nur sehr gutes Essen, sondern auch jede Menge alte und interessante Gegenstände auf dem Dachboden. Eines dieser Gegenstände war das Objekt meiner Begierde und somit mein erstes \u0026ldquo;richtiges\u0026rdquo; Projekt mit dem Raspberry Pi. Es handelt sich dabei um einen alten VE301 Wn aus dem Jahr 1937 oder 1938. Nachfolgend ein Foto von dem guten Stück.\nProject one Da ist es also, das erste wirkliche Projekt mit dem Raspberry Pi, welches mehr umfasst als nur etwas Software zu installieren und konfigurieren. Abgewandelt von der ursprünglichen Idee eines Media Center wird das ganze \u0026ldquo;nur noch\u0026rdquo; ein Internet Radio. Wobei \u0026ldquo;nur noch\u0026rdquo; kann man so auch nicht sagen, das Projekt ist zwar wesentlich einfacher geworden was die Umsetzung betrifft aber deswegen nicht weniger spannend. In den nächsten Wochen und Monaten werde ich hier im Blog über meine Umsetzung des Projekts \u0026ldquo;Internetradio VE301\u0026rdquo; berichten. Stay tuned\u0026hellip;\n","date":"2013-10-07T21:38:00+02:00","image":"/p/los-gehts/2013-09-30+21.36.33.jpg","permalink":"/p/los-gehts/","title":"Los geht's"}]